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Kategorie - Tips für Zanderköder


 

Zanderköder

Bei den Zanderködern ist der Gummifisch ganz klar im Vorteil! Das liegt hauptsächlich daran, dass sich der Zander, bedingt seiner hohen Lichtempfindlichkeit, meistens in Grundnähe aufhält und man dort einen Gummifisch am Jigkopf sehr effektiv präsentieren kann. Durch den nach oben gerichteten Haken, kann man ihn ohne weiteres über den Grund jiggen oder faulenzen, ohne ständig Laub oder ähnliches aufzusammeln. Die Wahl des richtigen Zanderköders, ist unter anderem abhängig von der Art des zu beangelnden Gewässers. Grundsätzlich kann man aber in 3 Kategorien unterscheiden -> Fließgewässer, Stillgewässer und Angeln in der Dunkelheit!

 

Fließgewässer:

Für Fließgewässer sind schlanke No- oder Low-Action Shads, wie unser Stint-Shad, Spyder Shad oder der Soft-Twin, optimal. Zum einen, da in vielen Fließgewässern mit Zanderbestand, auch oft Stint oder Lauben als Futterfisch vorkommen und solche Köderformen perfekt in das natürliche Beuteschema des Zanders passen. Dazu kommt, dass schlanke Köder ohne großen Schaufelschwanz, der Strömung eine sehr geringe Angriffsfläche bieten und man sie deutlich länger und sehr kontrolliert an HotSpots, wie z.B. Strömungskanten, präsentieren kann.

 

Stillgewässer:

In Stillgewässern funktionieren die zuvor beschriebenen Gummifische auch, aber erfahrungsgemäß haben sich Shads die etwas mehr Druck erzeugen, wie unser Aido, der Swim Tail Worm oder aber auch der Slat-Shad bis 12cm, als die besseren Köder herausgestellt. Da hier die Strömung fehlt, die den Köder langsamer absinken lässt, bekommt man durch den größeren Schwanzteller oder einen voluminösen Körper, eine wesentlich längere Absinkphase und man kann den Köder so effektiver im Sichtfeld der Räuber präsentieren. Außerdem besteht der Futterfisch in den meisten Seen aus normalen Weißfischen, wie Rotaugen, Güstern, sogar Brassen - Von daher sind Köder mit einer hohen Flanke, durchaus auch ein attraktiver Snack für den Zander.

 

Angeln in der Nacht:

Das Spinnfischen in der Nacht, kann besonders in sehr klaren oder flachen Gewässern, extrem erfolgreich sein! Der Zander ist dann tagsüber meistens passiv und reagiert kaum noch auf aktiv geführte Köder, teilweise stellt es das Fressen sogar komplett ein. Ab der Dämmerung jedoch, wird er aktiv und geht dann in flachen Buchten oder direkt auf der Steinpackung auf Raubzug – Überall dort wo sich jetzt der Kleinfisch versteck, ist auch mit Zander zu rechnen. In dieser Situation sind flachlaufende, schlanke Wobbler (Salmo Perch 80 mm und Minnow 9 cm, beide floating) echte Ausnahmeköder. Eine ganz langsame und monotone Köderführung, ist hier vollkommen ausreichen und auch in der Nacht, bringen „silent“ Modelle meistens die größeren Fische. Eine zweite Variante, ist das monotone einkurbeln von einem Gummifisch. Dazu eignen sich Ködertypen, wie wir sie auch zum Angeln in Stillgewässern empfohlen haben, am besten.

 

Farben:

Da der Zander unseren Köder fast ausschließlich nur dann attackiert, wenn er diesen auch tatsächlich als Beute identifiziert hat und diese fressen will, sollte man den Köder immer so natürlich wie möglich und so auffällig wie nötig wählen! In sehr klaren Gewässern sind also natürliche Farben, wie Bernstein, Salt&Pepper, Blau/Silber oder Barsch- und Weißfischdekore absolut top. Klassiker wie „Green Tomato“, Hot Albino oder das Veit Wilde Design, sind in normal trüben Gewässern super fängig und ist es extrem trüb, dürfen die Schockfarben wie Firetiger und co. an den Haken. Das selbe gilt auch für die Lichtverhältnisse über dem Wasser, bedingt durch Tageszeiten oder Wetterverhältnisse - je schlechter, desto auffälliger dürfen die Farben gewählt werden!

 

Ködergröße:

Die gängigste Ködergröße liegt bei 10-13cm, damit kann man das ganze Jahr über sehr gute Fänge erzielen. Doch zum Beispiel zur Brutfischzeit oder in Gewässern mit einem starken Grundelbestand, können kleinere Köder unter 10cm besser funktionieren, besonders wenn sich die Zander auf eine bestimmte Beutegröße „einschossen“ haben. Zum Winter hin dagegen, können die Köder ruhig ein wenig größer gewählt werden. Die Zander brauchen jetzt viel Nahrung, um den Winter zu überstehen und freuen sich über einen ordentlichen Happen. Ködergrößen bis 16cm sind nun optimal. Möchte man selektiv auf kapitale Zander angeln, sind Köder von 16-22cm perfekt.

 

Tipp zum Gummifischangeln:

Der Jighaken sollte nie länger sein, als das vordere Drittel des Gummifisches. Somit ist gewährleistet, dass der Zander den Köder beim Biss schön zusammenfalten kann, wodurch man deutlich weniger Fehlbisse bekommt! Als Beispiel: Für einen 12cm Gummifisch, ist ein 3/0er Haken ideal, der hintere Bereich wird zusätzlich mit einem Stinger versehen. Ihr findet in unserem Shop aber zu diversen Ködern, auch eine individuelle Hakengrößenempfehlung!

 





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